Unsere Werte
Ein Dorf macht sich Gedanken
Wir sind Brettorfer Bürger:innen und Einwohner:innen der Gemeinde Dötlingen, die sich Gedanken über die Entwicklungen in ihrem Dorf gemacht haben. Wir tragen Verantwortung gegenüber den jungen Menschen hier – und wir wollen eine weltoffene Gesellschaft.
Wir bekennen uns zu den demokratischen Werten, die im Grundgesetz verankert sind: Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Mitbestimmung, Minderheitenschutz. Daraus ergibt sich für uns: Politik geht uns alle an. Und Demokratie muss gegenüber ihren Feinden nicht neutral sein.
Brettorf hat rund 850 Einwohner:innen. Der Zusammenhalt im Dorf ist groß – von der Arbeitsgemeinschaft der Vereine über das Dorffrühstück bis zum Erntedankfest. Für uns gilt: Jeder Mensch, so unterschiedlich er auch ist, ist willkommen. Das Dorf ist bunt – das war es schon, bevor es ein Bündnis dafür brauchte.
Chronologie
Wie es dazu kam
Seit 2021 finden in Brettorf immer wieder Veranstaltungen der AfD statt. Diese Entwicklung hat das Bündnis entstehen lassen:
Seit 2022
Was wir gemacht haben
Die Idee zu einem Bündnis entstand aus Parteien, Gewerkschaften, Einwohner:innen, der Kirche und Initiativen wie MiCOU Wildeshausen – unter dem Motto „Brettorf bleibt bunt". Seither haben wir mehrfach zu Demonstrationen aufgerufen, wenn die AfD in Brettorf auftrat.
Rund um die Parteizentrale hängen seit November 2025 Banner von Anwohner:innen – als stiller, dauerhafter Protest direkt vor Ort:
Auch am Ortseingang und an Gartenzäunen im Dorf hängen die Banner des Bündnisses:
Ausblick
Wo wir heute stehen
Das Bündnis Buntes Brettorf ist bewusst kein Verein – das Vereinsrecht würde die Arbeit eher erschweren als erleichtern. Mitstreiter:innen kommen unter anderem von MiCOU, den Omas gegen Rechts, der evangelischen Kirche Dötlingen, Gewerkschaften und Mitgliedern aller demokratischen Parteien der Gemeinde. Wer mitmachen möchte, ist willkommen.
Wir wollen die Gegebenheiten nicht einfach hinnehmen und werden bei Bedarf weiterhin Demonstrationen organisieren. Genauso wichtig ist uns aber der positive Weg: mit bunten Aktionen die Aufmerksamkeit auf unser Dorf zu lenken – ein Fest der Vielfalt, Mahnwachen mit Kaffee und Kuchen, und was uns sonst noch einfällt. Auch in anderen Gemeinden der Region entstehen ähnliche Bündnisse – kommt auf uns zu, wir sollten uns vernetzen. Gemeinsam sind wir mehr.